Gibt es in Geyen Sehenswürdigkeiten?

Bei einem etwa zweitausend Jahre alten und heute noch lebensprühenden Dorf kann man Anschauenswertes auch erwarten. Schon die Überreste eines römischen Landguts (Villa rustica) lassen unschwer nachempfinden, wie attraktiv die Lage von Geyen an der Kreuzung zweier strategisch und wirtschaftlich bedeutender Straßen schon zu Zeiten des römischen Weltreichs war.

Handfest wirkt noch immer die von Wassergräben umgebene Junkersburg mit ihren nach einem verheerenden Brand im Jahre 1664 entstandenen Gebäude. Ursprünglich erbaut wurde sie im 14. Jahrhundert, zunächst vom Kölner Patriziergeschlecht Judde und später von mehreren Adelsfamilien bewohnt und bewirtschaftet.

In Geyen Sehenswürdigkeiten finden kann man auch im Zentrum: Die katholische Pfarrkirche St. Cornelius, 1893 im neugotischen Stil 1893 erbaut, hat bis ins Mittelalter zurückreichende Wurzeln. Damals gehörte das Patronat der Geyener Kirche dem Kölner Domkapitel.

Die Nähe zu Köln kommt heute im eigenen Kölsch-Brauhaus zur Wirkung. Und wie bei Kölsch-Brauereien üblich, wird das Bier auch direkt im hauseigenen Ausschank angeboten, im Geyener Brauhaus überdies von einer gediegenen Küche begleitet.

Sehens- und mitfeiernswert sind auch der jährliche Rosenmontagszug und das ebenfalls jedes Jahr stattfindende Fest der traditionellen Schützenbruderschaft St. Cornelius im großzügigen, mit vielen Eigenleistungen erbauten Schützenhaus „Mühlengrund“. Wanderer und Naturfreunde werden sich auf dem „Erlebnispfad Bachachse“ zwischen Altrhein und Naturpark Rheinland wohlfühlen.